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Künstliche Intelligenz - Einen Elektriker oder Zimmermann in den USA zu finden, ist extrem schwierig: zu viele KI-Rechenzentren
Immerhin können sie viel Geld verdienen, aber auch das hat Kehrseiten. (Bildquelle: Xataka)
Die Vereinigten Staaten konzentrieren rund ein Drittel aller Rechenzentren weltweit auf sich, und der Bau neuer Infrastrukturen schreitet in rasantem Tempo voran. Neben Milliardeninvestitionen und Unmengen an Strom benötigen diese Rechenzentren vor allem eines: Arbeitskräfte. Vor allem Handwerker wie Elektriker und Zimmerleute werden dringend gesucht, was in anderen Bereichen der Baubranche mittlerweile zu einem Fachkräftemangel führt.
Dieser Artikel stammt im Original von unserer spanischen Schwesterseite Xataka und erscheint bei GameStar Tech in übersetzter und angepasster Form.
Was gerade passiert: Die New York Times berichtet, dass Tech-Unternehmen Rechenzentren in einem beispiellosen Tempo bauen, um den steigenden Rechenbedarf ihrer KI-Modelle zu decken.
Dabei handelt es sich um riesige Infrastrukturen, die eine enorme Anzahl an Arbeitskräften erfordern, die es auf dem Markt schlichtweg nicht gibt. Angesichts dieses Mangels haben große Tech-Unternehmen wie Google oder Meta begonnen, selbst Tausende von Zimmerleuten und Elektrikern auszubilden.
Da zudem alle um dieselben Fachkräfte konkurrieren, ist ein regelrechter Bieterwettstreit entbrannt, um Arbeiter mit hohen Gehältern und Prämien anzulocken und zu halten.
Ausbildungsprogramme. Wenn es nicht genug Bewerber für diese Jobs gibt, besorgen sich die Tech-Unternehmen und Investoren von Rechenzentren sie eben selbst – koste es, was es wolle. Sie werben sogar Jugendliche direkt nach dem Highschool-Abschluss ab. Hier sind einige der ins Leben gerufenen Ausbildungsprogramme:
Attraktive Bedingungen: Die Ausbildung der Arbeitskräfte ist nur der Anfang, man muss sie auch halten. Laut Daten des Jobportals Indeed zahlen Installations- und Wartungsjobs in Rechenzentren 42 Prozent mehr als in anderen Branchen. In Regionen mit einer hohen Dichte an Projekten, wie dem Norden Virginias, ist der Kampf um die besten Fachkräfte besonders intensiv. Das führt dazu, dass viele Angestellte für immer höhere Prämien von einem Unternehmen zum nächsten wechseln.
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Die Kehrseite der Medaille: Der Bau eines Rechenzentrums ist nicht jedermanns Sache. Oft erfordert er den Umzug in abgelegene Regionen und bringt extreme Arbeitszeiten mit sich. OpenAI hat beispielsweise ein Projekt in Michigan laufen, für das Elektriker gesucht werden, die zehn Stunden am Tag an sieben Tagen die Woche arbeiten. Ein angehender Elektriker sagte der New York Times gegenüber: