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Datenleck bei Framework: Kundendaten über Metabase abgeflossen
von Olli
Aug. 7, 2026 |
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Framework, Hersteller modularer und reparierbarer Notebooks, informiert Kunden über ein Datenleck. Angreifer konnten über die von Framework eingesetzte Analyseplattform Metabase Cloud auf persönliche Kundendaten zugreifen. Metabase entdeckte den Angriff am 3. August 2026. Ausgenutzt wurde eine bis dahin unbekannte Sicherheitslücke in Metabase ab Version 1.58. Framework erhielt am 6. August die Benachrichtigung und bestätigte nach Auswertung der bereitgestellten Protokolle, dass die eigene Instanz tatsächlich betroffen war.
Abgeflossen sind laut Framework vollständige Namen, E-Mail-Adressen, Telefonnummern, Login-IP-Adressen sowie Rechnungs- und Lieferanschriften. Dazu gehören unter anderem Land, Stadt, Bundesstaat beziehungsweise Region und Postleitzahl. Auch hinterlegte Unternehmensnamen waren zugänglich.
Bei Kunden von Framework for Business wird noch untersucht, ob zusätzlich Umsatzsteuer- und US-Steuernummern sowie gesonderte Abrechnungsadressen für E-Mails betroffen sind. Bestell- und Zahlungsinformationen sollen hingegen nicht eingesehen worden sein. Auch weitere personenbezogene Daten seien nach aktuellem Stand nicht abgeflossen.
Metabase hat die für den Angriff verwendeten Schnittstellen blockiert und die Schwachstelle geschlossen. Zudem wurden Strafverfolgungsbehörden und ein externes Forensikunternehmen eingeschaltet. Framework wiederum hat die Zugangsdaten sämtlicher mit der Metabase-Instanz verbundener Datenbanken ausgetauscht.
Hinweise auf manipulierte Administratorkonten oder Zugriffe auf Systeme außerhalb von Metabase habe man nicht gefunden. Die Untersuchung ist jedoch noch nicht abgeschlossen. Framework will nach eigenen Angaben künftig genauer begrenzen, welche Daten externe Analyseplattformen überhaupt erhalten, und deren Zugriff auf die tatsächlich benötigten Datenbankspalten reduzieren.
Betroffene sollten vor allem bei unerwarteten E-Mails, Anrufen oder Nachrichten genauer hinschauen. Die Kombination aus Name, Adresse, Telefonnummer und E-Mail-Adresse eignet sich leider gut für glaubwürdige Phishing-Versuche. Framework will nachlegen, falls die laufende Untersuchung weitere relevante Erkenntnisse bringt.
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