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GTA 6 & Take-Two: Steigende Konsolen-Preise schaden laut CEO allen, außer dem Publisher
Obwohl PS5 und Xbox immer teurer werden, sieht Boss Strauss Zelnick keine Gefahr für den neuen Open-World-Hit. Auch der PC-Markt wird immer lukrativer.
Wenn Rockstars Grand Theft Auto 6 in wenigen Monaten erscheint, drängt das Spiel auf einen Markt, der im vergangenen Jahr unter stark ansteigenden Preisen gelitten hat – Xbox Series X/S und PlayStation 5 sind heute deutlich teurer als zum Launch der Konsolen.
Laut Take-Two-Chef Strauss Zelnick schaden diese Kosten im Grunde allen, wenngleich das Unternehmen davon nicht viel spüre.
"Ganz ehrlich, die steigenden Hardware-Kosten sind keine gute Entwicklung, und das wollen wir auch gar nicht schönreden", erklärte der Take-Two-CEO kürzlich in einer Telefonkonferenz mit Investoren.
"Ich glaube nicht, dass uns das ausbremst. Wir sind überzeugt, dass wir genau die Erlebnisse liefern, die ihr als Spieler haben wollt. Trotzdem wären niedrigere Hardware-Preise natürlich super. Dann hätten schlichtweg mehr Leute Zugang zu den Geräten. Es ist also sicher nichts Positives, aber wir sehen darin auch keinen echten Gegenwind für uns."
Die Umsatzprognosen für das Spiel stützen sich auf den Erfolg des Vorgängers. Grand Theft Auto 5 (2013) verkaufte sich über 200 Millionen Mal und generiert durch "GTA Online" beständige Millionen-Umsätze. GTA 6 soll dieses lukrative Fundament nun für das nächste Jahrzehnt gießen.
Die Preise werden derzeit besonders durch den KI-Boom nach oben getrieben. Zum Bau neuer Rechenzentren wird unter anderem massig Arbeitsspeicher benötigt und gekauft, der dann an anderer Stelle fehlt beziehungsweise knapp wird – was die Beschaffungskosten für Consumer-Hardware spürbar nach oben treibt.
Abseits der Konsolen spielt der PC für den Publisher eine immer wichtigere Rolle, wie Zelnick erklärt: "Als wir vor 20 Jahren bei Take-Two ein Konsolenspiel parallel zum Launch auch für den PC veröffentlichten, machte die PC-Version gerade mal ein bis zwei Prozent der Gesamtverkäufe aus."
Heute seien es oft 40 bis 50 Prozent der Verkäufe. "Und ich bin mir sicher, dass dieser Anteil noch weiter wachsen wird", betonte er. "PCs funktionieren einfach hervorragend als Gaming-Maschinen, und das wird auch in Zukunft so bleiben."
PCs sind jedoch gleichermaßen von den aktuellen Preissteigerungen betroffen, was die Anschaffung oder Aufrüstung eines Gaming-PCs alles andere als günstig macht.