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DB Regio testet Tonaufzeichnung bei Bodycams
von Caschy
10. Aug. 2026 |
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Die Zahl der Übergriffe auf Beschäftigte von DB Regio ist im ersten Halbjahr 2026 gestiegen. Insgesamt registrierte das Unternehmen 989 Fälle. Darunter waren 781 einfache Körperverletzungen, etwa Schubsen, Greifen oder Bespucken, 185 versuchte Körperverletzungen und 22 Fälle schwerer Körperverletzung. Man fragt sich vermutlich, was mit manchen Menschen nicht stimmt.
Als weitere Schutzmaßnahme will DB Regio im Herbst Tonaufnahmen über die Bodycams testen. Los geht es spätestens am 1. Oktober in der Region Rhein-Neckar-Pfalz. Das Pilotprojekt läuft dort zwei Monate. Der hessische Datenschutzbeauftragte ist laut Bahn über Konzerndatenschutz und Konzernsicherheit in den Prozess eingebunden. Anschließend soll die Funktion schrittweise bundesweit kommen.
Die Tonaufzeichnung soll bei der Aktivierung der Bodycam helfen, Situationen zu deeskalieren und Straftaten besser verfolgen zu können. Die Bahn arbeitet zudem daran, ihr Prio-Ruf-Alarmsystem am Armband mit den Bodycams zu vernetzen. Auch der Einsatz von KI werde geprüft.
Darüber hinaus nennt DB Regio bereits laufende oder geplante Maßnahmen: Bodycams im Nah- und Fernverkehr, Doppelbesetzungen und Begleitungen durch Mitarbeitende mit Sicherheitskenntnissen. Bei sogenannten Prüfgruppen kontrollieren sechs bis acht Kundenbetreuer gemeinsam einen Zug. Zur persönlichen Schutzausrüstung gehören außerdem stichfeste Westen für Kundenbetreuer sowie Helme für die Mobile Unterstützungsgruppe.
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