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Acanthosaura syrax - Forscher entdecken neue Echse, jetzt trägt sie den Namen eines Drachen aus House of the Dragon
Die neu entdeckte Echsenart Acanthosaura syrax aus Thailand trägt den Namen von Rhaenyra Targaryens Drachen – die Gründe dafür stecken im Detail. (Bildquelle: HBO, Poramad Trivalairat et al.)
Die Bergwälder des Mae-Wong-Nationalparks im Westen Thailands liegen wegen ihrer zerklüfteten Lage gut abseits bereits erschlossener Wanderrouten. Ein Team rund um den Forscher Poramad Trivalairat von der Chulabhorn Royal Academy und Kasetsart University konnte hier (vielleicht auch gerade deshalb) eine neue Echsenart entdecken.
In der Studie beschreiben die Forscher diese als eine, die der Gattung Acanthosaura zugehört. Hierzulande sind diese auch als Nackenstachler bekannt – und ja, das liegt an den Stacheln am Nacken- und Rückenbereich.
Neuentdeckungen werden hingegen nicht immer wörtlich, sondern gerne mal nach Referenzen in der aktuellen Popkultur getauft. Frei nach dem Drachen von Königin Rhaenyra Targaryen aus der HBO-Serie House of the Dragon heißt die neue Art deshalb jetzt »Syrax« – mit ihrem fiktiven Namensgeber teilt sich die Echse nämlich einige Eigenschaften.
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Syrax gilt im Universum von George R. R. Martin als Drache mit ungewöhnlich großen Gelegen, einer eher bescheidenen Statur unter den Targaryen-Drachen und einer auffällig gelben Färbung.
Genau das trifft auch auf die neue entdeckte Echse in der echten Welt zu, die alle drei Punkte trifft.
Hinzu kommt: Der Acanthosaura syrax ist genetisch ziemlich eigenständig. Eine Analyse der Gene ND2 und COI grenzt sie der Studie nach klar von der nächstverwandten Acanthosaura lepidogaster (Schwarzkopf-Nackenstachler) sowie den übrigen Arten der Gattung ab.
Die genetischen Distanzen werden auf bis zu 15,9 Prozent im ND2 und 28,1 Prozent im COI-Gen beziffert, wie die Forscher in der Studie erläutern.
ND2 und COI sind zwei Gene aus der Erbinformation der Mitochondrien – diese DNA verändert sich schneller als die im Zellkern und eignet sich deshalb besonders gut, um Arten voneinander zu unterscheiden. COI ist dabei so etwas wie der Standard-Fingerabdruck-Test für Tierarten; ND2 dient als zweite, unabhängige Bestätigung.