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Windows 11: Release Preview bringt Taskleisten-Positionierung, neue Größen und verbesserte Suche
von Carsten Knobloch
15. Aug. 2026 |
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Ihr gehört zu den Windows-Insidern, die fleißig testen oder Features frühzeitig wollen? Microsoft hat ein neues Vorschau-Update im Release Preview Channel veröffentlicht. Das Paket KB5120998 hebt Windows 11 in den Versionen 24H2 und 25H2 auf die Build-Nummern 26100.9267 beziehungsweise 26200.9267 an. Die Neuerungen werden wie gewohnt schrittweise an teilnehmende Geräte verteilt.
Größtes Highlight ist die Rückkehr lang vermisster Taskleisten-Optionen: Die Taskleiste lässt sich nun wieder flexibel am oberen, unteren, linken oder rechten Bildschirmrand positionieren. Die Suche und eine neu eingeführte, kompaktere Taskleisten-Größe für kleinere Bildschirme werden vorerst allerdings nur oben und unten unterstützt. Beim Startmenü bohrt Microsoft ebenfalls nach: Nutzer können die Menügröße künftig fest auf „Klein“ oder „Groß“ stellen (neben der automatischen Standardansicht), den eigenen Namen samt Profilbild ausblenden und einzelne Bereiche wie Angepinntes, Zuletzt verwendet (ehemals „Empfohlen“) oder die Gesamtübersicht über separate Schalter individuell an- oder abschalten. Quasi Dinge, die schon seit Jahren dabei hätten sein sollen.
Auch bei der Windows-Suche und dem Datei-Explorer gibt es Feinschliff. Die Suche trennt lokale Treffer nun übersichtlicher von Microsoft-Store- und Webinhalten und bietet in den Datenschutzeinstellungen die Option, Online-Vorschläge komplett auszublenden. Zudem indiziert Windows häufig genutzte Ordner künftig automatisch. Die Startseite des Datei-Explorers soll dank Optimierungen spürbar schneller öffnen und unterstützt im Empfohlen-Bereich jetzt Touch-Gesten zum Blättern.
Unter der Haube tut sich ebenfalls einiges: Das Sicherheitsfeature „Administrator Protection“ (Schutz vor Rechteausweitungen durch Just-in-Time-Privilegien) startet in den Rollout und lässt sich per Gruppenrichtlinie oder Intune aktivieren. Für die Zukunftssicherheit bei Verschlüsselungen unterstützt TLS nun den Post-Quanten-Algorithmus ML-KEM eigenständig für den Schlüsselaustausch. Einen endgültigen Schlussstrich zieht Microsoft beim veralteten Konsolenwerkzeug WMIC (Windows Management Instrumentation Command-line), das ab sofort komplett aus den Systemen 24H2 und 25H2 fliegt, die eigentliche WMI-Schnittstelle bleibt davon unberührt.
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