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Android-Emulator-Frontend: Socket 0.3.2 erweitert Support für Game Boy und Xbox
Das sich noch im Alpha-Stadium befindliche Socket unterstützt unter Version 0.3.2 mit Game Boy, Game Boy Color, Xbox und Xbox 360 nun vier weitere Plattformen. Gleichzeitig erweitert das Update die Möglichkeiten des Android-Emulator-Frontends zur optischen Gestaltung virtueller Module und Discs und behebt Fehler.
Mit seinem für ein Emulator-Frontend eher spielerischen Ansatz konnte Socket bereits einige Liebhaber für sich gewinnen. Statt sich wie andere Vertreter vor allem auf Listen, Cover und Metadaten zu fokussieren, stellt die App insbesondere die physischen Medien der Spiele in den Mittelpunkt. So werden ROM-Sammlungen organisiert und automatisch mit Darstellungen der jeweiligen Module beziehungsweise Discs versehen. Anschließend lässt sich durch einfaches Blättern durch die eigene Sammlung navigieren.
Mit der nun veröffentlichten Alpha-Version 0.3.2 hat Entwickler depmots die Möglichkeiten der Oberfläche deutlich erweitert. Die größte Neuerung dürfte dabei die hinzugefügte Unterstützung für die Handhelds Game Boy und Game Boy Color sowie die ursprünglichen Xbox- und die Xbox-360-Konsolen darstellen. Mit dem Update können damit nun auch die vier genannten Plattformen in die Darstellung über Socket einbezogen werden.
Ebenso wurden die Möglichkeiten zur optischen Anpassung deutlich erweitert. Für virtuelle Module stehen ab sofort neue Oberflächen beziehungsweise Materialien zur Verfügung, zu denen Metallic, Glitter, undurchsichtige, durchscheinende und vollständig transparente Varianten gehören. Darüber hinaus stehen zahlreiche neue Farben zur Auswahl. Materialien und Farben werden nun zudem getrennt behandelt, wobei „Material“ die physische Beschaffenheit bezeichnet. Die Änderungen sollen darüber hinaus eine automatische Konfiguration der Materialien beim Abrufen von Spieledaten ermöglichen.
Neu ist ebenso ein Regler für die Render-Skalierung. Der Standardwert liegt dabei bei 0,85 und kann über die neue Einstellung angepasst werden.
Darüber hinaus enthält das Update zahlreiche Fehlerbehebungen. So konnte es in den Vorgängerversionen beim Wechsel zwischen Spielen zu Darstellungsfehlern kommen. Wurde beispielsweise ein Spiel über einen Emulator wie RetroArch gestartet und anschließend ein zweites Spiel geöffnet, während der Emulator noch vom vorherigen Start aktiv war, konnte statt des neuen Spiels lediglich ein schwarzer Bildschirm angezeigt werden. Mit der neuen Version sollte dieser Fehler nicht mehr auftreten.
Das sich noch im Alpha-Stadium befindliche Socket wird fortlaufend weiterentwickelt. Zugang erhalten Interessierte aktuell nur über die Patreon-Seite des Entwicklers depmots, der für das Emulator-Frontend für Android rund sechs Dollar verlangt.