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heise+ | Digitale Souveränität: Mit Open Source und Standards realisieren
Digitale Souveränität bleibt oft ein abstraktes Schlagwort. Wie sich Souveränität durch offene Standards und Zertifizierungen konkretisieren lässt.
Anhand offener Standards, transparenter Architekturprinzipien und überprüfbarer Kriterien erläutert der Artikel, wie Cloud-Infrastrukturen gestaltet und betrieben werden können, um souveräne Entscheidungen zu ermöglichen. Die Standards des Sovereign Cloud Stack (SCS) dienen dabei als Referenz, an dem sich solche Anforderungen ausrichten und bewerten lassen.
Kaum ein Begriff wird im Cloud-Umfeld derzeit so häufig verwendet wie digitale Souveränität. Gleichzeitig bleibt für viele Anwenderinnen und Anwender unklar, was genau damit gemeint ist – und vor allem, woran sich digital souveräne Cloud-Infrastrukturen erkennen lassen. Aussagen wie „europäischer Standort“ oder „DSGVO-konform“ sind schnell gemacht, sagen jedoch wenig über tatsächliche Abhängigkeiten, Wechselmöglichkeiten oder operative Kontrolle aus.
Digitale Souveränität wird im Zusammenhang mit Cloud-Infrastrukturen häufig gefordert, bleibt in der praktischen Umsetzung jedoch schwer greifbar. Zwischen technischen Abhängigkeiten, rechtlichen Anforderungen und marktorientierten Versprechen fehlt es vielen Organisationen an belastbaren Orientierungspunkten. Der Artikel greift diese Herausforderung auf und zeigt, wie sich digitale Souveränität im Cloud-Umfeld konkret fassen lässt.
In der Praxis zeigt sich, dass Unsicherheit weniger aus fehlenden Technologien entsteht, sondern aus mangelnder Vergleichbarkeit. Cloud-Infrastrukturen sind komplexe Systeme aus Plattformsoftware, Schnittstellen, Betriebsprozessen und organisatorischen Abhängigkeiten. Genau hier setzt die Frage an, die sich viele IT-Verantwortliche stellen: Welche Kriterien erlauben es, Souveränität nicht nur zu behaupten, sondern nachvollziehbar zu bewerten?
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