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Partnerschaft zwischen Uber und Zipline: UberEats-Bestellung per Zipline-Drohne
Ambitionierte Pläne: Bis Ende 2029 will Uber pro Tag eine Million Lieferungen per Drohne zustellen. Die ersten Einsätze soll es noch in diesem Jahr geben.
Der US-Konzern Uber geht eine strategische Partnerschaft mit dem US-Drohnenlieferdienst Zipline ein. Erklärtes Ziel: Bis Ende 2029 täglich eine Million Zustellungen per Drohne durchzuführen. Erste Auslieferungen über die Plattform Uber Eats sollen noch in diesem Jahr beginnen und sich zunächst auf die bestehenden Märkte von Zipline konzentrieren. In einem weiteren Schritt ist die Ausweitung auf Dutzende US-Städte geplant, heißt es in einer am Montag von Uber veröffentlichten Presseerklärung. Zur Höhe der Investition machte das Unternehmen keine Angaben.
Zipline ist ein US-amerikanischer Entwickler, Hersteller und Betreiber von Lieferdrohnen und derzeit auf vier Kontinenten tätig. Die Drohnen des Unternehmens versorgen demnach mehr als 5.000 Krankenhäuser mit medizinischen Gütern wie Blutprodukte oder Impfstoffe. In Kooperation mit dem Einzelhandelskonzern Walmart beliefert Zipline zudem Kunden mit Lebensmitteln und Waren des täglichen Bedarfs.
„Teleportation ist keine Science-Fiction mehr. Sie wird Teil unseres Alltags“, erklärte Keller Cliffton, Mitbegründer von Zipline. „Gemeinsam mit Uber gehen wir den nächsten Schritt hin zu einer Welt, in der man das, was man braucht, so schnell und mühelos erhält wie beim Versenden einer Textnachricht – ganz gleich, wo man sich befindet.“
Uber integriert die Drohnen des Unternehmens in sein Liefernetzwerk, um Uber-Eats-Kunden die Möglichkeit zu geben, „ihre Bestellungen innerhalb weniger Minuten per autonomer Zipline-Drohne liefern zu lassen“. Bestellte Waren sollen innerhalb von fünf bis zehn Minuten zugestellt werden, heißt es.
Drohnen haben laut Uber das Potenzial, die Zustellung grundlegend zu verändern, indem sie Lieferzeiten, Kosten und Emissionen im Vergleich zu herkömmlichen Methoden senken. So werde es möglich, alles – vom Abendessen bis hin zu Artikeln des täglichen Bedarfs – innerhalb weniger Minuten direkt an die Haustür zu liefern. „Echter ‚Quick Commerce‘ erweist sich als ein noch größerer Markt, als es der ursprüngliche Lebensmittelmarkt war“, erklärte Uber-CEO Dara Khosrowshahi gegenüber der US-Tageszeitung Wall Street Journal. „Wir glauben, dass dies dem nächsten Wachstumsschub von Eats enormen Rückenwind verleihen kann.“
Uber hat in der Vergangenheit bereits in autonome Lebensmittellieferungen investiert. Im Jahr 2024 bestellte Uber Eats tausende KI-Lieferroboter zur Beschleunigung von Essenslieferungen in den USA. Seine Uber-Eats-Expansion in Europa bremste der Konzern hingegen nach der Übernahme des deutschen Essenslieferdienstes Delivery Hero für eine Milliardensumme im vergangenen Monat.
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