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gamescom 2026: Geoff Keighley und Veranstalter verraten erste Highlights der Opening Night Live
Rekord-Ausstellungsfläche und Opening Night Live: Geoff Keighley verspricht Exklusives zu Gears of War und Witcher 3
Nächste Woche ist es soweit: Die gamescom 2026 öffnet zum 18. Mal ihre Tore. Mehr als 350.000 Besucher werden auf der „weltgrößten Messe für Computer- und Videospiele“ erwartet (gemessen an der Ausstellungsfläche und den Besucherzahlen), und wie üblich werden in der Messe-Woche viele neue Ankündigungen, Spielevorschauen und Enthüllungen die News-Kanäle fluten.
Derzeit wird in den Ausstellungshallen noch fleißig aufgebaut und für die Eröffnungsshow „Opening Night Live (ONL)“ geprobt. Moderator der ONL ist einmal mehr Geoff Keighley, der nun – zusammen mit den gamescom-Veranstaltern – den Kollegen von Videogameschronicle ein paar Details verraten hat, was die Show und die bislang größte Ausgabe der Videospielmesse in diesem Jahr für die Besucher bereithält.
Alle Details zur ONL sind zwar noch nicht bekannt, doch Geoff Keighley hat bereits verraten, dass „Gears of War: E-Day“ ein wichtiger Teil der Show sein wird. Außerdem gibt es erste Details und Gameplay der The Witcher 3-Erweiterung Songs of the Past. Dazu kommen ANANTA von NetEase, Metro 2039 und Mewgenics mit einer Live-Performance des Soundtracks. Einer der Live-Gäste auf der Bühne soll zudem Final-Fantasy-VII-Revelation-Director Naoki Hamaguchi sein, der einen Ausblick auf die Zukunft gibt.
Neben den großen Titeln soll die Show auch einen starken Fokus auf die Indie-Entwickler legen, die auf der gamescom ausstellen. Laut Geoff will man neben Ankündigungen und Gameplay-Enthüllungen auch mehr auf die persönlichen Geschichten hinter den Projekten eingehen.
Die Videospielbranche hatte es in den letzten Monaten nicht gerade leicht, doch die gamescom zeigt, dass der Sektor noch lange nicht am Ende ist. Mit 233.000 Quadratmetern (das sind rund 33 der allgemein gültigen Maßeinheit „Fußballfelder“ oder 0,00009067 „Saarland“) ist die Ausstellungsfläche 2026 erstmals in der Geschichte der Messe komplett ausgebucht.
Die gamescom-Veranstalter sehen das als wichtiges Zeichen dafür, dass sich die Studios optimistisch auf neues Wachstum vorbereiten. Durch die Anwesenheit hochrangiger Vertreter aus Politik und internationalen Organisationen (wie dem deutschen Vizekanzler, der EU-Kommission, der WHO oder Europol) auf der Messe unterstreicht man zudem die große Bedeutung von Videospielen für Wirtschaft, Kultur und Innovation.
Laut Geoff Keighley und dem Geschäftsführer des Game-Verbandes, Felix Falk, werden für die ONL nur Spiele ausgewählt, die von Partnern der gamescom kommen und die bei der Messe ausstellen. Wer nicht auf der gamescom vertreten ist, taucht in der Regel auch nicht in der ONL auf. Man unterscheidet klar zwischen redaktionell ausgewählten Inhalten und bezahlten Slots. Ziel sei es, so vielen Titeln wie möglich aus rein redaktionellem Interesse einen Platz zu bieten, weshalb zahlreiche Indie-Spiele auch kostenlos unterstützt werden.
Sowohl Geoff Keighley als auch Felix Falk ordnen die gamescom und ihre digitalen Shows als essenzielle Präsentationsflächen ein, betonen dabei jedoch ein gemeinsames Ziel: Das Event soll primär der Reichweite und der Sache dienen, nicht der bloßen Gewinnmaximierung.
Keighley räumt zwar ein, dass Branchenshows letztlich Marketing-Events seien (deswegen legen zahlungskräftige Publisher laut einem Bericht des Magazins Aftermath aus dem Jahr 2025 wohl bis zu 520.000 US-Dollar für einen Trailer-Platz in der Opening Night), betont aber, dass bei der Titelauswahl stets der redaktionelle Mehrwert im Vordergrund stehe. Laut Messeleitung ist der Großteil der digitalen Formate keine bezahlte Werbung, sondern ein kostenfreier Service für die Partner vor Ort. Statt auf maximale Gewinne abzuzielen, verstehe sich die gamescom als globale Bühne, die den Ausstellern weltweit Aufmerksamkeit verschaffen soll.