// EUROGAMER.DE — GAMING
The Duskbloods: FromSoftware führt laut Miyazaki ein Ränge-System für Neulinge und Profis ein
Hidetaka Miyazaki spricht über skill-basiertes Matchmaking im neuen Switch-2-Spiel. Veteranen und Anfänger sollen fair getrennt und positiv verbunden werden.
FromSoftware plant für The Duskbloods eine Art von Skill-basiertem Matchmaking. Das soll verhindern, dass Soulslike-Veteranen den Einsteigern regelmäßig den Spielspaß rauben.
Letztlich besteht das Ziel von Director Hidetaka Miyazaki und seinem Team jedoch darin, alte Hasen und Anfänger zusammenarbeiten zu lassen.
"Wir planen definitiv, das Matchmaking-System mit Rängen auszustatten", erzählt Miyazaki im Gespräch mit IGN. "Richtig gute Akteure treten dann eher gegen andere Top-Spieler an. Neulinge landen hingegen bevorzugt in Lobbys mit anderen Anfängern."
Hidetaka Miyazaki ist der geistesgegenwärtige Kopf und President von FromSoftware. Als Game Director prägte er mit Titeln wie "Demon's Souls", "Dark Souls", "Bloodborne" und "Elden Ring" ein ganzes Genre (Soulslike) und gilt als einer der einflussreichsten Entwickler der Gegenwart.
Davon profitieren dann Nachzügler, die sich The Duskbloods nicht direkt zum Launch auf der Nintendo Switch 2 kaufen – sie sollen trotzdem einen entspannten Einstieg haben. Gleich von erfahrenen Spielern überrannt zu werden, könnte schließlich schnell für Frust sorgen.
Gleichzeitig betont er, dass ihr auch Fortschritte erzielt, wenn ihr keine Matches gewinnt oder bis zum finalen PvP-Showdown überlebt: "Es gibt Dinge, die ihr allein durchs Spielen freischaltet. Dazu gehören Story-Inhalte oder Anpassungen für euren Charakter. So könnt ihr das Spiel auch abseits der eigentlichen Kämpfe genießen."
Skill-basiertes Matchmaking (SBMM) ist immer ein heiß diskutiertes Thema, besonders bei Spielen wie Call of Duty. Ein Kritikpunkt ist, dass gute Spieler durch immer härtere Lobbys bestraft werden.
Die Bindung zwischen Neulingen und Veteranen ist in jedem Fall etwas, das Miyazaki auf dem Zettel hat: "Das kommt vielleicht nicht direkt zum Launch, sondern erst etwas später", erläutert er. "Wir überlegen aber definitiv, wie wir eine Beziehung zwischen Veteranen und Neulingen aufbauen können. Etwas Positives, das nicht immer abschreckend wirkt oder wovor sie direkt Reißaus nehmen wollen."
"Denkt zum Beispiel an Event-Anpassungen. Bestimmte In-Match-Ereignisse könnten extrem selten sein oder häufiger auftreten, wenn ihr mit jemandem spielt, der schon sehr lange dabei ist. Oder wir gestalten das Alliance-System so, dass ihr gezielt nach einem sehr guten Spieler mit hohem Rang suchen könnt. Der hochrangige Spieler wiederum kann in seinen Einstellungen festlegen, dass er bevorzugt mit Neulingen zusammenspielt, um ihnen unter die Arme zu greifen. Das funktioniert dann ganz ähnlich wie das Hinterlassen von Beschwörungszeichen vor einem Boss in unseren anderen Spielen."